Der Kinderkrebstag am 15. Februar steht im Zeichen des Kampfes gegen den Krebs bei Kindern. Der Tag erinnert an den schweren Schicksalsschlag für die Kinder und ihre Familien.

Hamburg

Nach Angaben der Organisation Childhood Cancer International (CCI), erkranken weltweit jährlich rund 250.000 Kinder an Krebs. In Deutschland sind es jährlich ca. 2.000 Kinder, die von dieser schweren Krankheit betroffen sind. Selbst in den hoch entwickelten Industriestaaten ist Krebs bei Kindern noch immer die zweithäufigste Todesursache. Und das, obwohl inzwischen mehr als 75 Prozent aller Krebserkrankungen im Kindesalter heilbar sind.

Mangelnde Unterstützung für betroffene Familien

Wenn die Diagnose Krebs lautet, ändert sich für die jungen Patienten und deren Familien von einem Tag auf den anderen alles. Die Krankheit bestimmt den Alltag. Regelmäßige Untersuchungen stehen auf dem Plan und bringen die kleinen tapferen Kämpfer an ihre Grenzen.

Leider müssen sich viele Eltern betroffener Kinder selbst in dieser unvorstellbar schwierigen Zeit noch mit Behörden oder Krankenkassen auseinandersetzen, da diese oftmals nicht genügend angemessene Unterstützung leisten. Dabei sollte der Fokus der Eltern zu einhundert Prozent auf das schwerkranke Kind gerichtet werden können. Schließlich ist der Kampf gegen eine schwere Krankheit des eigenen Kindes die schlimmste Situation, mit der sich eine Familie konfrontiert sehen kann. Selbst, wenn für den kleinen, tapferen Patienten wenig Heilungschancen bestehen, so kann das Erleben von gemeinsamen, schönen Momenten mit den Eltern und Geschwistern für das Kind unendlich viel bedeuten.

Aufgrund der geltenden Fallpauschalen werden die entstehenden Kosten für die Behandlung erkrankter Kinder oftmals nur zu einem Teil erstattet. In diesem Fall übernehmen viele Kliniken die Kosten. Dies führt zu einer Verschlechterung der Behandlung und Pflege kranker Kinder, da die Kliniken die entstehenden finanziellen Defizite durch Stellenabbau ausgleichen.

Krebs möglichst früh erkennen

Eine frühe Diagnose und ein damit verbundener, früher Behandlungsbeginn einer Krebserkrankung, erhöhen grundsätzlich die Heilungschancen. Doch Krebs lässt sich nicht immer sofort erkennen. Die Symptome sind extrem vielseitig. So können zum Beispiel Schwellungen oder Knoten im Bauch und Beckenbereich oder an Hals, Kopf und Extremitäten auf eine Krebserkrankung hinweisen. Aber auch Fieber, Schlappheit, Blässe, blaue Flecken und häufige Blutungen sowie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen über einen längeren Zeitraum können mögliche Anzeichen einer Krebserkrankung sein. Es ist daher ratsam, sich im Zweifel vorsorglich einen Rat in einem Kinderkrebszentrum zu holen.

Der Internationale Kinderkrebstag wurde 2001 von der Childhood Cancer International (CCI) ausgerufen. Die CCI ist ein weltweites Netzwerk von Eltern mit krebskranken Kindern. In Deutschland ist die CCI durch die Kinderkrebsstiftung vertreten.

HOHE ZIELE GEMEINSAM ERREICHEN

Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf oder helfen Sie uns direkt mit einer Spende.